Die für und wieder des Stillen





Es gibt viele Gründe warum Stillen das Beste für Ihr Baby ist. Einer der häufigst genannten Gründe ist z.b., dass es die gesündeste Ernährung ist, die Sie ihrem Kind in den ersten 6 Monaten bieten können. Das ist so, weil die Muttermilch eine Eiweißstruktur enthält, die für das Wachstum und die Gewichtszunahme optimal ist. Außerdem ist der Fettgehalt in der Muttermilch sehr hoch und steigt im Laufe der Stillzeit noch an, was den Vorteil hat, dass der Kalorienbedarf Ihres Säuglings immer gedeckt wird. Nicht zu vergessen sind dabei die hohen Anteile an ungesättigten Fettsäuren, der Linolsäuren und Linolensäure. Die Muttermilch schützt Ihr Kind weitgehend vor Krankheiten und Infektionen, ist gut verdaulich und unterstützt die Darmschleimhaut.
Stillen ist sehr praktisch, denn es kann zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden, und zudem ist es die günstigste Variante der Ernährung, da sie nichts kostet.
Sie werden sich nicht mit Fragen auseinandersetzen müssen wie: Ist die Flasche zu warm oder zu kalt, denn die Muttermilch wird immer wohltemperiert „serviert“. Durch die natürliche Zusammensetzung müssen Sie sich auch nicht mit der richtigen Dosierung von Milchpulver oder anderen Nahrungsmitteln auseinandersetzen, da die Muttermilch in aller Hinsicht immer die richtigen Dosen enthält und somit werden alle Unsicherheiten bezüglich der Ernährung ausgeräumt.
Ihr Nachteil beim Stillen ist es allerdings, das Sie die volle Verantwortung tragen rund um die Uhr. Pausen sind da sehr selten im Tagesablauf. Leichter ist es da dementsprechend für Frauen die sich gegen das Stillen entschieden haben. Denn Ihr Partner möchte bestimmt auch mal das Fläschchen geben und diese Momente mit dem kleinen verbringen.
Von Vorteil kann es beim geben der Flasche sein, wenn man nach den ganzen Strapazen der letzten Monate mal wieder etwas für sich selbst tun möchte. Das Baby einfach mal bei Oma, Opa, Babysitter oder bei einer anderen Vertrauensperson abgeben und den Abend/Tag genießen.
Die Neugeborenen Nahrung aus den verschiedenen Läden ist heute schon lange nicht mehr die schlechteste. Die Zusammensetzung geht auf die Bedürfnisse Ihres Kindes sehr gut ein und deckt den Bedarf. Durch die ausführlichen Hinweise zur Anwendung ist die Dosierung kaum ein Problem. In den meisten Fällen greifen die Eltern dann auch viel schneller zur Beikost. Damit wird das Kind auch schon früh an den Tisch geführt.
Sogenannte Flaschenkinder sind des Öfteren schneller und besser gesättigt, was sich auch positiv auf den Schlafrhytmus auswirken kann. Die Sauger an den Flaschen gibt es in verschiedenen Größen und Altersabstufungen damit Ihr Baby immer die richtige Menge an Flüssigkeit bekommt.

Der Saugvorgang an der Brust fördert hervorragend die Entwicklung der Zungen-, Gaumen- und Gesichtsmuskulatur, was wieder rum eher das Stillen befürwortet und vor allem für die spätere Sprachentwicklung von großer Bedeutung ist. Auch bauen Mutter und Kind in der Stillzeit eine sehr enge Beziehung zueinander auf, sie lernen sich kennen und verstehen. Nicht zu verachten sind hierbei mehrere Studien, die einen positiven Einfluss des Stillens auf die Intelligenzentwicklung vorweisen. Kinder, die in den ersten 6 Monaten gestillt wurden, weisen einen bis zu 7 Punkten höheren IQ gegenüber anderen Kindern auf. Allerdings ist die Voraussetzung zu dieser IQ Entwicklung eine bestimmte Ausführung des Gens FADSZ.
Des Weiteren sollen gestillte Kinder seltener an Diabetes mellitus erkranken und die Muttermilch beeinflusst die Darmflora sehr positiv.