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Schon in der Schwangerschaft werden die Brüste auf das Stillen vorbereitet und die Produktion der Milch beginnt. Manche Frauen haben sogar schon einen kleinen Milchfluss ab dem 5.- 6. Monat. Hierbei empfiehlt es sich Einlagen für den BH zu besorgen die die Milch zumindest von der Kleidung fernhält.
Unter Hormoneinfluss fängt in der Schwangerschaft das Drüsengewebe an zu wachsen, Milchgänge und Milchbläschen entstehen. Diese Gänge werden hormonell aber erst freigegeben durch das ausscheiden der Plazenta nach der Geburt des Kindes.
Große Brüste bedeuten nicht, dass mehr Milch produziert wird, sondern die Ausbildung des Drüsengewebes ist entscheidend.
Das Baby sollte bereits direkt nach der Geburt im Kreissaal angelegt werden, denn nach der Geburt ist die Muttermilch noch gelblich flüssig, hat die meisten Vitamine und Nährstoffe. 2 bis 3 Tagen nach der Geburt bekommt die Mutter den richtigen Milcheinschuss.
Der Säugling hat kurz nach der Geburt schon den Saugreflex. Durch das Saugen werden im Gehirn der Mutter Hormone ausgeschüttet die den Milchfluss ermöglicht.
Der sogenannte Milchspendereflex kann bei Müttern durch bloßes ansehen oder schon beim weinen eines Babys ausgelöst werden.
Eine Steigerung der Milchmenge können sie Selbst beeinflussen wenn Sie das Baby etwa alle 2 Stunden anlegen. Eventuell mit einer längeren Pause nachts.
Sie sollten darauf Achten das die Stillposition und das Saugen korrekt durchgeführt werden. Das Baby sollte nicht den Kopf überstrecken und in senkrechter Lage Bauch an Bauch nah bei der Mutter liegen.
Wechseln Sie die Seiten regelmäßig ab, aber lassen Sie Ihrem Kind trotzdem genügend Zeit. Etwa 25 bis 35 Minuten pro Brust.
Warten Sie bis es von Selbst loslässt.
In Zeiten von Wachstumsschüben hat das Kind plötzlich mehr Hunger und benötigt mehr Milch. Legen Sie Ihr Kind häufiger an. Die Milchmenge reguliert sich automatisch.
Wenn ein Baby schreit, geben Mütter häufig einen Schnuller. Leider kann es passieren das durch den Sauger das Kind verwirrt ist, denn an einem solchen Schnuller muss es anders saugen. Das Selbe kann auch durch das füttern mit einer Flasche passieren.
Es kommt zu einer Saugverwirrung. Versucht die Mutter anschließend zu stillen, kann es passieren dass das Kind die Brustwarze gegen den Gaumen presst. Das ist sehr schmerzhaft.
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